Evangelisch-Lutherische Gemeinde Verona-Gardone

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Die Lehrgrundlagen der lutherischen Kirche


Als „Lehrgrundlagen“ bezeichnet man zum einen die wichtigsten Texte einer Konfession. Für die Lutheraner sind das neben der Bibel die drei altkirchlichen Bekenntnisse (apostolisches Glaubensbekenntnis, Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel und Athanasianische Glaubensbekenntnis), Martin Luthers Kleiner und Großer Katechismus, die Augsburgische Konfession und die Concordienformel von 1577.

Daneben gelten in einigen lutherischen Kirchen noch andere Texte der Reformationszeit als grundlegende Schriften (z.B. die Schmalkaldischen Artikel).

„Lehrgrundlagen“ sind dann aber auch wichtige, aus diesen überlieferten Texten abgeleitete Aussagen.

Für die lutherische Kirche sind dies unter anderem:

Solus Christus – Jesus Christus allein ist Mittler zwischen Gott und Menschen
Sola Scriptura – nur die Bibel, die Heilige Schrift, kann alleiniger Maßstab für den Glauben und das Leben der Christen sein.

Sola fede – nur der Glaube allein kann einen Menschen vor Gott gerecht machen (nicht „gute Werke“, die für die lutherischen Christen nicht Mittel zur Erlösung, sondern dankbare Antwort auf die von Gott in Christus geschenkte Erlösung sind).


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