Evangelisch-lutherische Gemeinde Verona-Gardone

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Die evangelisch-lutherische Kirche in Italien (ELKI)


Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien gründete sich 1948, als die Mitglieder der lutherischen Gemeinden in Italien sich eine provisorische synodale Organisation gaben, die ein Jahr später verbindlich wurde. Die lutherische Präsenz in Italien ist jedoch viel älter. Lutheraner gibt es in der Tat seit der Zeit der Reformation: In Venedig wurden seit damals bis heute ohne Unterbrechung lutherische Gottesdienste gefeiert, wenn auch lange Zeit im geheimen, im „Fondaco die Tedeschi“, dem deutschen Handelshaus am Canale Grande.

Die meisten anderen Gemeinden bildeten sich seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und entstanden im Schutz preußischer Gesandtschaften; einige Gemeinden (Triest, Bozen) haben eine habsburgische Vergangenheit. In Mailand schlossen sich 1850 Schweizer reformierte und lutherische Gläubige zusammen; bis heute ist die Gemeinde Mailand konfessionell lutherisch-reformiert gemischt wie auch die Evangelisch-Ökumenische Gemeinde Ispra-Varese., die 1999 in die ELKI aufgenommen wurde.

Um 1950 bildeten sich am Golf von Neapel einige italienische lutherische Gemeinden, die 1957 der ELKI beitraten. Im März 1993 vereinigten sie sich zu einer einzigen Gemeinde mit Sitz in Torre Annunziata.

Gegenwärtig zählt die ELKI etwa 7.000 Mitglieder in mehr als 20 Gemeinden und Gemeindegruppen.

Die ELKI ist insgesamt eine zweisprachige Kirche und in vielen Gemeinden wird Gottesdienst auf Deutsch und/oder Italienisch gefeiert.

Die ELKI ist Gründungsmitglied für den „Bund Evangelischer Kirchen in Italien“ (FCEI), wo sie mit Baptisten, Methodisten und Waldensern zusammenarbeitet.

Die Beziehungen zwischen dem Italienischen Staat und der ELKI sind seit 1995 durch eine Vereinbarung (Intesa) geregelt.

Die ELKI gibt die zweimonatliche und zweisprachige Zeitschrift „Miteinander/Insieme“ heraus. Auf die Homepage der ELKI kommen sie hier.

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