Evangelisch-lutherische Gemeinde Verona-Gardone

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Unser Bekenntnis zur Bewahrung der Schöpfung

 

Verona-Gardone wird erste evangelisch-lutherische „Öko-Gemeinde“ in Italien

Im Rahmen eines Wochenendes in Sezano (Herbst 2018) hat der Kirchenvorstand über den konziliaren Prozess („Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“) reflektiert und den Entschluss gefasst, „Öko-Gemeinde“ zu werden.
Schließlich verabschiedete Anfang 2019 die Gemeindeleitung einen Katalog mit 33 Maßnahmen und Selbstverpflichtungen, die sich auf sämtliche Aktivitäten und Handlungsfelder unserer Kirchengemeinde beziehen und unser Konsum- und Umweltverhalten betreffen: Wie gehen wir mit den Ressourcen unseres Planeten um? Wie können wir unseren Energieverbrauch reduzieren und Müll vermeiden? Welche Konsumgüter kaufen wir ein und von welchen Kriterien lassen wir uns dabei leiten?

Infolgedessen hat uns die Umweltkommission (GLAM) des Verbandes der evangelischen Kirchen in Italien (FCEI) den Titel der „Öko-Gemeinde in fortgeschrittenem Stadium“ verliehen.

Der gesamte Maßnahmenkatalog ist hier als PDF in italienischer Sprache abrufbar.

Hier eine kleine Auswahl:

  • Ab sofort wollen wir nur noch Kaffee ausschenken, der aus fairem Handel stammt, und auch in anderen Bereichen auf fair gehandelte Produkte zurückgreifen. Wir freuen uns nach wie vor über Kaffeespenden, aber künftig nur noch aus fairem Handel…
  • Bei unseren Feiern wollen wir künftig ganz ohne Einweggeschirr aus Plastik auskommen und ganz auf spülbares Geschirr, notfalls auch kompostierbare Materialien setzen.
  • Umweltthemen und das Bewusstsein für die eine Welt sollen fester Bestandteil unserer Aktivitäten sein. Deshalb feiern wir mindestens einmal pro Jahr einen Gottesdienst unter freiem Himmel, thematisieren die Bewahrung der Schöpfung in Konfirmandenarbeit und Kindergottesdienst genauso wie in Bildungs- und Kulturveranstaltungen. Übrigens haben wir seit dem letzten Herbst unser Kinoprogramm der Bewahrung der Schöpfung gewidmet.
  • Beim Erwerb von Reinigungsmitteln achten wir auf deren Umweltverträglichkeit.
  • Für sämtliche Dienstfahrten und -reisen des Pfarrers, die nicht mit der Bahn getätigt werden, sollen klimaneutral geschehen, indem wir für CO2-Emissionen Kompensationsleistungen tätigen. Dies gilt auch Reisen, die wir als Gemeinde unternehmen.

 

Natürlich sind wir uns bewusst, dass alle diese Entscheidungen und Maßnahmen nur der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“ sind. Wir hoffen aber, dass sich andere Menschen davon anstecken lassen.
Für den privaten Gebrauch hat Gemeindepräsidentin Christine Schenk eine kleine Sammlung von konkreten Vorschlägen in italienischer Sprache erstellt, die uns helfen können, umweltverträglicher und gerechter zu leben. Lassen wir uns inspirieren!

 


 

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